
Ein Leben…
ist etwas ganz Einzigartiges und Faszinierendes. Gerade im Angesicht des Todes wird aber auch die Vergänglichkeit der schönen Zeit und der gemeinsamen Erlebnisse bewusst. Manche Erinnerung ist noch ganz klar – manche Erinnerung schwindet schon. Die Zeit der Trauer ist eine besondere Zeit. Es ist die Zeit einmal anzuhalten und den Erinnerungen Raum zu geben und davon zu erzählen.
Wie entsteht eine Trauerrede?
Es geht nicht um eine Bewerbung bei einer neue Stelle. Deshalb ist die Trauerrede kein Lebenslauf voller Zahlen und Daten.
Es geht vielmehr um die Fragen:
Was macht die Person aus?
Was war ihr wichtig?
Wofür hat sie gelebt?
Worauf war sie stolz?
Welche Hürden hat sie überwunden?
Was hat sie glücklich gemacht?
In einem gemeinsamen Gespräch versuchen wir diesen Frage auf den Grund zu gehen. Es macht keinen Sinn sich vorher viele Notizen zu machen. Das, was wichtig und erwähnenswert ist, kommt einfach aus dem Herzen heraus. Denn im Herzen sind die Schätze der Erinnerung aufbewahrt und das Herz ist es auch, das mit der Trauerrede erreicht werden soll. Es tut gut, sich zu erinnern und gemeinsam schöne und traurige Momente zu durchleben. Lachen und weinen gehört da eng zusammen.